Stefanie Höll Temporary Setup

Stefanie Höll [77]
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Und doch, irgendwann blieb ich mit meinen restlichen Tüten alleine, ich ließ sie stehen in der Hoffnung, er käme nochmal und würde mir die Welt erklären, Kaffee trinken und alles wäre wieder gut. Vielleicht käme er tatsächlich noch einmal vorbei, um aus meinen einfachen Karten die Patiencen der Berühmtheit, des Glamours und der Stars zu legen und alles wäre gut. Traurig und lustlos biss ich an meinem Knochen herum, die Fliegen an meinem Hundeteller interessierten mich nicht mehr. Ich schlief ein und träumte von seiner Wiederkehr. Er jedoch behauptete – mit welchem Recht auch immer –, ich müsse jetzt erwachsen werden, die Welt selbst ordnen lernen, die Jagd erlernen und vor allem die Liebe. Dabei scheiterte ich schon beim Schmetterling. Und kam schon gar nicht über die Acht hinaus.

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Stefanie Höll [75]
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Nun sitze ich da, in meiner riesigen Wohnung, mit all den Karten, den temporären komplexen Geheimnissen und werde wohl nie mehr das Haus verlassen, werde höchstens versuchen etwas zu fressen zu finden, an den Karten herumknabbern, mir die Pfoten lecken und ihm herzzerreißend hinterher jaulen. Niemand wird es hören, denn die Wohnung ist verschlossen. Ich werde sitzen bleiben und meinen Rücken an der Wand kratzen und in tausend Jahren wird man mich finden. Dann werde ich wie ein Stäubchen aufgegangen sein inmitten all diesen wundervollen Ornamenten des Lebens.

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